Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien e.V.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie in diesem Jahr in den Süden Deutschlands, nach Tübingen, einladen.
Tübingen ist nicht nur eine schöne Stadt, die eine der ältesten Universitäten Deutschlands beherbergt; Tübingen liegt auch im Zentrum einer Region, in der die Medizintechnik einen hohen Stellwert hat. Die vielfältigen Forschungsaktivitäten des Universitätsklinikums sowie der Universitäten Tübingen und Stuttgart haben dabei zu einer intensiven Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Unternehmen geführt. Nicht zuletzt hat sich die Universität Tübingen in den letzten Jahren hervorragend in der Regenerationsmedizin profiliert.
Viele strukturelle Maßnahmen unterstützen die Vernetzung in der Region, wie das MITT, das Kompetenzen vor allem in der minimalinvasiven Medizin vermittelt und das IZST, das Forschung koordiniert und einen gemeinsamen Studiengang Medizintechnik aufbaut. In den letzten Jahren sind die Anforderungen an Medizinprodukte und Biomaterialien permanent gestiegen. Nicht nur in der Regenerationsmedizin wird heute höchste Funktionsvielfalt erwartet. So ist ein Wundverband inzwischen ein komplexes Gebilde, das nicht nur Flüssigkeiten aufnimmt, sondern idealerweise auch Feuchtigkeit erhält, keimtötend wirkt, die Angiogenese und Geweberegeneration unterstützt und vieles mehr.
Vor diesem Hintergrund haben wir ein breites Themenspektrum für die diesjährige DGBM-Tagung gewählt. Neben der Funktionalisierung von Medizinprodukten wollen wir u.a. die Themen Implantate, Wundheilung und Regenerationsmedizin bearbeiten. Ergänzend sollen regulatorische und klinische Aspekte angesprochen werden. Wir laden Sie ein, mit einem Vortrag oder Poster auf der Jahrestagung zum Austausch aktueller Forschungsergebnisse beizutragen. Auch wird Ihre Veröffentlichung in der Zeitschrift BIOmaterialien in einer Sonderausgabe veröffentlicht.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Ihr Kommen!
Herzlichst Ihr
Prof. Dr.-Ing. Heinrich Planck
Direktor ITV Denkendorf und Sprecher des Vorstands DITF
BILD: Universität Tübingen
|